Projekt Lerchenfenster – Wir machen mit


Seit den 1970er Jahren ist der Feldlerchenbestand in Deutschland stark rückläufig. Dies nimmt die Hofpfisterei zum Anlass und startet ein außerordentlich erfolgreiches Projekt.

Die Lerche brütet am Boden, normalerweise 2-3 x pro Jahr. Ab April sucht sie sich Nistplätze in Getreidefeldern, deren Beständen max. 50 cm hoch und eher dünn sind. Das Wintergetreide steht zu diesem Zeitpunkt jedoch bereits dicht und hoch. In der Folge kann die Lerche nicht mehr landen, sie findet für ihr Nest und zur Nahrungssuche keine freien Stellen. Notgedrungen nistet sie daher immer öfter an Weg- und Feldrändern oder an offenen Hackfruchtflächen, wo das Nest viel leichter durch die Bewirtschaftung zerstört und von Beutegreifern wie Fuchs und Wiesel entdeckt und geplündert wird. lm Ackerbau können wir die Feldlerche und andere Bodenbrüter u. a. durch Anlegen von sogenannten Lerchenfenstern unterstützen. Diese Fenster sind kleine, künstliche Freiflächen im Bestand und dienen der Feldlerche als Anflugschneise und zur Nahrungssuche.


Den ausführlichen Bericht lesen Sie unter:
https://www.hofpfisterei.de/hpf_info.php?show=1&aid=415